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Kontakt

DRK-Ortsverein Arnsberg e.V.
Hansastraße 17
59821 Arnsberg

Info[at]drk-arnsberg[dot]de

Rotkreuzleiterin

Bianka Kuschinsky

0175-2433870

1. Vorsitzender

Christoph Decker

2. Vorsitzender

Dirk Kuschinsky

Einsatzeinheit (EE)

Die Einsatzeinheit ist eine taktische Einheit des Bevölkerungsschutzes. Sie ersetzte nach Ende des Kalten Krieges in einigen Bundesländern die früheren Katastrophenschutzzüge. Im Gegensatz zu diesen kombiniert die Einsatzeinheit die Katastrophenschutzfachdienste Betreuungsdienst und Sanitätsdienst, weshalb sie flexibler und umfangreicher einsetzbar ist.

Das in der Regel ehrenamtliche Personal wird von den verschiedenen Hilfsorganisationen wie Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) oder dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) gestellt. Das Material sowie die Fahrzeuge wird hauptsächlich vom Bund und den Bundesländern, teilweise aber auch von den Hilfsorganisationen finanziert.

Quelle: www.wikipedia.de


Führungstrupp

Der Führungstrupp führt den Einsatz im zugewiesenen Einsatzabschnitt. Er koordiniert die unterstellten Gruppen und ist die Verbindung zur übergeordneten Einsatzleitung. Die Einsatzleitung (Technische Einsatzleitung) wird durch einen Fachdienstberater unterstützt und dieser hält die Verbindung zum Zugtrupp. Über diesen Weg werden auch die Einsatzaufträge an die Einsatzeinheit übermittelt.

Sanitätsgruppe

Die Sanitätsgruppe führt benötigtes Material an die Einsatzstelle und unterstützt Notärzte und nichtärztliches Rettungsdienstpersonal bei der Versorgung von Verletzten oder Erkrankten. Im Schadensgebiet kann die Gruppe bei der Suche und der Erstversorgung von Patienten eingesetzt werden. Sie kann notwendige Infrastruktur, wie Patientenablagen oder Behandlungsplätze mitbetreiben. Die Einsatzkräfte können für den Patiententransport vom Schadensgebiet zum Behandlungsplatz, dank der vorhandenen KTWs auch für den Transport zum Krankenhaus eingesetzt werden.

Betreuungsgruppe

Die Gruppe Betreuungsdienst besteht aus einem Gruppenführer und 12 weiteren Helfern (Stärke 0/3/10/13), in NRW aus einem Gruppen-, drei Truppführern und 11 weiteren Helfern (0/4/11/15). Sie ist in die Trupps Soziale Betreuung (0/1/3/4), der sich um Betroffene kümmert, den Trupp Unterkunft (0/1/3/4), der sich um die Unterbringung von Betroffenen kümmert, und den Trupp Verpflegung (0/1/4/5), der sich um die Verpflegung der Betroffenen sowie der eigenen und fremden Einsatzkräfte kümmert, eingeteilt. In NRW ist die Betreuungsgruppe folgendermaßen gegliedert: 1. Trupp "Soziale Betreuung" (0/2/4/6), 2. Trupp "Soziale Betreuung" (0/1/5/6) und Verpflegungstrupp (0/1/2/3), wobei dieser nur bei 2/3 der Einsatzeinheiten existiert. In Sachsen soll die Betreuungsgruppe laut Entwurf aus einem Gruppenführer und sieben weiteren Helfern (0/1/7/8) bestehen und ist nicht in Trupps unterteilt. Ihr soll ein Mannschaftstransportwagen, der von der Hilfsorganisation zu stellen ist, und ein Gerätewagen-Betreuung, der vom Bund zu stellen ist, zur Verfügung stehen. Der Verpflegungstrupp mit einer Stärke von 3 Helfern einschließlich eines Feldkochs (0/0/3/3) ist hier nicht in die Betreuungsgruppe integriert, sondern untersteht dem Führungstrupp. Ihm sollen ein Gerätewagen-Versorgung, ein Feldkochherd und ein Zweiachskühlanhänger zu Verfügung gestellt werden.

Trupp Technik uns Sicherheit

Der Trupp Technik und Sicherheit (kurz: TuS, auch TeSi genannt), ist ein unterstützender Trupp. Er unterstützt die anderen Gruppen im Einsatz durch Erstellung bzw. Sicherstellung der Infrastruktur und übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einsatzeinheit im Einsatz (ggf. in Abstimmung mit anderen Organisationen, z.B. Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk).

Er besteht aus Truppführer und drei Einsatzkräften, sowohl in der DRK-Vorgabe als auch in Nordrhein-Westfalen. In Sachsen ist kein solcher Truppe vorgesehen.

Zu den Hauptaufgaben des Trupps Technik und Sicherheit gehören die Bereitstellung von Strom, im Allgemeinen durch Notstromaggregate erzeugt, sowie die Gas- und Wasserversorgung und ggf. die Ausleuchtung des Einsatzgebietes.

Des Weiteren ist es Aufgabe des Trupps Technik und Sicherheit die allgemeine Betriebssicherheit aller Anlagen im Einsatzbereich sicherzustellen und auf die Einhaltung der Arbeitsschutz-, Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften zu achten. Zu den zu überwachenden Anlagen zählen Notstromaggregate, Zelt- und Wasserheizgeräte, aber auch die fachgerechte Erstellung von Kabelverbindungen und Absicherung von Gefahrstellen.

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Quelle: www.wikipedia.de